Installation von NMM Wichtig: Diese Anleitung ist nur als zusätzliche Hilfe zu sehen! Eine allgemeine Anleitung findet sich unter http://www.networkmultimedia.org/NMM/Download/index.html Der Sourcecode aktueller und älterer NMM Versionen steht unter www.networkmultimedia.org zum Download bereit. Das öffentliche CVS-Repository ist über sourceforge zugänglich. Dort findet man die neusten Änderungen. Das jeweilige tar.gz Archiv enthält die NMM Kernarchitektur, eine Vielzahl von Plug-in-Knoten (Verzeichnis nmm/plugins/), die Interface-Klassen (nmm/interfaces/), verschiedene kleinere Programme für die Kommandozeile (Verzeichnis examples/) und im Verzeichnis apps/mmbox die Multimedia-Box Anwendung. Konfigurationsdateien und verschiedene Skins für die MMBox liegen im resources-Verzeichnis. Nach dem Entpacken das Paketes mit 'tar xvfz nmm-0.4.0.tar.gz' kann mit einem ersten Aufruf von './configure' das System getestet werden. Vermutlich bringt dieser Aufruf einige Warnungen, dass verschiedene Bibliotheken, die für die Übersetzung der verschiedenen Plug-ins benötigt werden, nicht gefunden wurden oder in einer anderen Version vorliegen. Dieser Umstand lässt sich leicht abändern: Für jede NMM-Version liegen alle benötigten Bibliotheken in der passenden Version als Quellcode und als Kompilat auf der Webseite vor. Alternativ installiert man eine passende Version der verwendeten Linux-Distribution. Auch sind nicht alle Bibliotheken zwingend für einen ersten Test von NMM erforderlich. Die Multimedia-Box benötigt aufgrund ihres grossen Funktionsumfangs allerdings alle angezeigten Bibliotheken. Entscheidet man sich, die vorkompilierten Bibliotheken von der NMM-Webseite zu verwenden und entpackt diese z.B. ins Verzeichnis /home/bob/, so sollte ein erneuter Aufruf von './configure --with-extra-libs=/home/bob/nmm-0.4.0-external-libs --with-extra-includes=/home/bob/nmm-0.4.0-external-includes' nun ohne Warnung durchlaufen. Optional kann hier noch ein Installationspfad für ein späteres 'make install' mit '--prefix=/home/bob' gesetzt werden. Alle Optionen bekommt man durch ein './configure --help' angezeigt. So kann über entsprechende Optionen und mit einem passenden Kompiler auch eine NMM-Version für Linux-PDAs erstellt werden. Vor dem multimedialen Vergnügen steht die Arbeit, in diesem Fall hauptsächlich die Arbeit des Kompilers, denn ein vollständige Kompilerdurchlauf dürfte je nach Rechner schon mal bis zu einer Stunde dauern. Zum Starten des Kompilers einfach 'make' aufrufen, oder auch 'make -j2 parallel', um jeweils zwei Dateien in möglicherweise verschiedenen Verzeichnissen gleichzeitig zu übersetzen. Nach der erfolgreichen Übersetzung kann man eines der vielen Beispielprogramme im Verzeichnis examples/ ausprobieren, oder aber auch gleich die Multimedia-Box starten. Hierfür sollte allerdings eine persönliche .mmboxrc Datei angelegt werden -- die zentrale Konfigurationdatei für die MMBox. Startet man die Multimedia-Box -- oder andere NMM-Programme -- aus dem Verzeichnisbaum der Programmquellen (also ohne vorheriges 'make install'), so muss noch die Umgebungsvariable NMM_DEV_DIR auf das NMM-Hauptverzeichnis gesetzt werden (also z.B. /home/bob/nmm-0.4.0/).